News
HDDRIVER-News werden als RSS- und Atom-Feeds angeboten. Außerdem informiert die Hddriver-News-App für Android automatisch über Neuerungen. Informationen zu Änderungen in alten Versionen liefern der Überblick der Änderungen und das HDDRIVER-Forum.
30. Juni 2026: SCSI2Pi 6.2.3 ist verfügbar
SCSI2Pi ist die besonders vielseitige SCSI/SASI-Emulation für das PiSCSI-Board, mit SCSI-auf-USB-Bridge, professionellem Streamer-Support und vielen Tools für den Initiator-Modus. SCSI2Pi profitiert davon, dass es auf einem vollwertigen Linux läuft. Speziell eingerichtete SD-Karten oder Dateisysteme werden nicht benötigt. Laufwerks-Images werden einfach per Netzwerk auf den Pi kopiert. Die Steuerung von SCSI2Pi erfolgt mit der SCSI-Control-App, einem Web-Interface oder auf der Kommandozeile. Atari-Computer werden mit den SCSI2Pi-Client-Tools besonders gut unterstützt.
28. Juni 2026: HDDRIVER 13.01 ist verfügbar
Die wichtigsten Änderungen in dieser Version
- HDDRUTIL: Ein potentieller Fehler in HDDRUTIL 13.00 beim Kopieren einer großen Zahl von Sektoren (per Gerätefenster) an einem Stück wurde behoben.
- HDDRUTIL: Die integrierte Testsuite wurde erweitert.
Das Upgrade auf HDDRIVER 13 ist kostenlos für alle, die seit April HDDRIVER 12 (Vollversion oder Upgrade) erworben haben.
Danke an alle Betatester, die viel Zeit investiert haben. Getestet wurde HDDRIVER 13 auch auf nicht offiziell unterstützter Hardware, insbesondere CT*, DFB1 und Raven. Auf diesen Plattformen setzt HDDRIVER Maßstäbe bei der Transferrate, so dass man am schnellen Prozessor und am schnellen RAM noch mehr Freude hat. Mit CTPCI wurden bei IDE 12,8 MiB/s gemessen, mit DFB1 4,8 MiB/s, mit dem Raven 6,6 MiB/s.
Dank ETOS_FIX lassen sich viele der neuen (und alten) Features, inkl. der Ramdisk und schneller Datenübertragungen, auch mit EmuTOS nutzen.
16. Juni 2026: HDDRIVER 13.00 ist verfügbar
Die wichtigsten Änderungen in dieser Version
- HDDRIVER: Eine Ramdisk neuer Generation wurde integriert. Diese Ramdisk ist ein vollwertiges SCSI-Laufwerk und unterstützt die für den Atari wichtigen XHDI- und SCSI-Treiber-Standards. Sie kann bis zu 255 MiB groß sein und ist in 1 MiB-Schritten konfigurierbar.
- HDDRIVER: Unterstützung von 32-Bit-DMA für schnellere SCSI-Transfers beim Suska-IV-Board mit SCSI/DMA-Core. Die Verfügbarkeit von 32-Bit-DMA wird automatisch erkannt.
- HDDRIVER: Beschleunigte ACSI/SCSI-Übertragungen, falls Daten aufgrund von Hardware-Einschränkungen nicht direkt an die/von einer Speicheradresse übertragen werden können (STs und Falcons mit Alternate-RAM, TTs mit Alternate-RAM und ACSI-Geräten), sondern über einen Puffer (_FRB) umkopiert werden müssen.
- HDDRIVER: Weiter verbesserte automatische Erkennung von IDE-Ports, insbesondere bei nicht offiziell unterstützter Hardware.
- HDDRIVER: Verbesserungen beim SCSI-Treiber, z. B. bei der SCSI-Emulation für IDE-Platten.
- HDDRIVER: Die Modul-Schnittstelle hat sich bewährt, und daher werden Module nun immer ausgeführt und nicht nur optional.
- HDDRIVER/HDDRUTIL: Umfangreicher Code-Review mit zahlreichen Optimierungen. HDDRIVER 13 ist der kompakteste HDDRIVER seit gut 25 Jahren: 25% kleiner als HDDRIVER 7.93 und nur halb so groß wie beispielsweise ICDBOOT oder CBHD, trotz deutlich größerem Funktionsumfang und zusätzlich unterstützter Hardware.
- HDDRUTIL: Das Initialisieren von Partitionen wurde weiter verbessert. Wie beim Partitionieren kann die TOS-Kompatibilität eingestellt werden. Außerdem ist die Eingabe der Zahl der Sektoren pro Cluster und der Bytes pro Sektor nun optional, was die Nutzung vereinfacht.
- HDDRUTIL: Beim Splitten eines Mediums in Partitionen kann man eine maximale Partitionsgröße angeben. Der Default-Wert liegt direkt unter der maximalen Partitionsgröße des aktuellen Betriebssystems, was das Erzeugen von Partitionen mit Maximalgröße vereinfacht.
- HDDRUTIL: Beim Partitionieren mit einem GPT-Schema werden die Partitionen automatisch an 8-Sektor-Grenzen ausgerichtet. Dies sorgt für optimale Performance und weniger Verschleiß, insbesondere bei Speicherkarten, SSDs und modernen Festplatten.
- HDDRUTIL: Der GPT-Partitionseditor erlaubt das Bearbeiten der GPT-Attribute sowie von Startsektor und Sektorzahl. Es werden 64-Bit-Sektornummern unterstützt, so dass auch Partitionstabellen für andere Plattformen und sehr große Medien bearbeitet werden können.
- HDDRUTIL: GPT-Partitionseinträge können hinzugefügt, entfernt, verschoben und nach ihren Startsektoren sortiert werden. Damit ist es möglich, eine Partitionierung nachträglich ohne Datenverlust auf den nicht betroffenen Partitionen zu verändern. Das Handbuch liefert weitere Informationen.
- HDDRUTIL: Der GPT-Partitionseditor erkennt doppelte Partitionsnamen und doppelte Partitions-GUIDs.
- HDDRUTIL: Beim Partitionieren mit einer GPT lassen sich Partitionen für unterschiedliche Plattformen, z. B. TOS, Windows, macOS oder Linux, auf demselben Medium erzeugen. Für TOS- und Windows-Partitionen erzeugt HDDRUTIL wie bisher automatisch FAT16/FAT32-Dateisysteme.
- HDDRUTIL: Verbesserte Unterstützung für Lücken (Platzhalter) in einer GPT.
- HDDRUTIL: Die Partitionstabelle kann in eine Textdatei statt ins Clipboard exportiert werden, und es werden zusätzliche Daten exportiert.
- HDDRUTIL: Bei den Voreinstellungen lässt sich festlegen, ob MBR oder GPT der Default für die Kompatibilitäts-Einstellungen beim Partitionieren ist.
- HDDRUTIL: Mit "Gerät/Treiber testen" kann man Geräte und Treiber auf Kompatibilität mit wichtigen Standards für den Atari testen, ohne die Testsuite separat herunterladen zu müssen. Die Tests entsprechen denen der Testsuite und sind Open Source.
- HDDRUTIL: "Entriegeln nach Reset" und "Entparken nach Reset" wurden zu einer Option zusammengefasst.
- HDDRUTIL: Zahlreiche Verbesserungen bei der Unterstützung von Medien > 2 TiB.
- HDDRUTIL: Zahlreiche Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche.
Das aktualisierte Handbuch (PDF im Download-Archiv der Vollversion) deckt alle Änderungen ab. Es gibt auch eine neue Demoversion.
27. Mai 2026: DISKUS 3.99.7 ist verfügbar
Es gibt eine neue Version des freien Massenspeicher-Tools DISKUS. DISKUS ist das Schweizer Taschenmesser für das Arbeiten mit Disketten, Festplatten und Speicherkarten. Dank SCSI-Treiber-Unterstützung ist der Zugriff auf beliebige Massenspeicher (ACSI, SCSI, IDE/SATA/ATAPI, USB, ...) möglich. Mit dem SCSI-Treiber für Hatari und ARAnyM kann man sogar direkt auf an einem Linux-PC angeschlossene Massenspeicher zugreifen. Das Handbuch enthält viele Tipps zur Datenrettung.
25. Mai 2026: HDDRIVER als Basis für MiNT-Distribution
HDDRIVER ist der ideale Treiber auch für MiNT und dient daher erneut als Basis für die aktualisierte FreeMiNT OS Distro 26.2. Diese Distribution ist ein Laufwerks-Image mit einer umfangreichen Software-Sammlung, das einen Snapshot von MiNT mit der HDDRIVER-Demoversion bootet. Für eine vollwertige MiNT-Umgebung ersetzt man einfach die Demoversion durch die Vollversion.
9. Januar 2026: Vollwertige Festplattentreiber mit Bugfixes für EmuTOS
ETOS_FIX ersetzt die Festplatten-Unterstützung von EmuTOS durch einen vollwertigen Treiber Ihrer Wahl, z. B. HDDRIVER, CBHD, HuSHI, ICD oder AHDI. Außerdem behebt ETOS_FIX einige lange bekannte EmuTOS-Bugs, die es bei den aufgeführten Treibern nicht gibt. Mit ETOS_FIX und HDDRIVER kommt man mit EmuTOS in den Genuss vieler HDDRIVER-Features, hoher Geschwindigkeit und einer großen Zahl unterstützter Geräte.
Mein Vorschlag von vor einiger Zeit, dass EmuTOS das TOS-konforme Booten externer Treiber erlauben sollte, ist nicht auf Gegenliebe gestoßen. Vielleicht überdenken die EmuTOS-Entwickler dies und lassen dem Anwender die freie Wahl. Idealerweise wird ETOS_FIX früher oder später überflüssig.