Auf dieser Seite finden Sie freie Tools, die sich auch mit anderen Treibern als HDDRIVER nutzen lassen. Die Quelltexte für einen Teil dieser Tools sind auf GitHub verfügbar. Außerdem bietet diese Seite Links zu wichtigen Spezifikationen.
EmuTOS ist ein alternatives TOS für den Atari. Allerdings kann man, anders als bei TOS, den Festplattentreiber nicht frei wählen. Mein Vorschlag von vor einiger Zeit, dass EmuTOS das TOS-konforme Booten externer Treiber erlauben sollte, ist nicht auf Gegenliebe gestoßen. Vielleicht überdenken die EmuTOS-Entwickler dies, denn der eingebaute Treiber ist unflexibel, im Funktionsumfang eingeschränkt und hat Probleme mit den etablierten Massenspeicher-Standards für den Atari. Für manche dieser Bugs gibt es schon lange Bug-Tickets.
Mit ETOS_FIX lässt sich ein beliebiger vollwertiger Treiber verwenden, nicht nur HDDRIVER, sondern auch CBHD, HuSHI, ICD oder AHDI. Finden Sie nicht auch, man sollte die freie Wahl des Treibers haben? Idealerweise wird ETOS_FIX früher oder später überflüssig.
Legen Sie einfach ETOS_FIX (nicht aber den Festplattentreiber) als erstes Programm in den AUTO-Ordner. Dadurch wird der fehlerhafte EmuTOS-Treiber deaktiviert und durch den ersten auf Laufwerk C: installierten Treiber mit der Extension .SYS ersetzt (z. B. HDDRIVER.SYS, CBHD.SYS, HUSHI.SYS, ICDBOOT.SYS, SHDRIVER.SYS). Sie können diesen Treiber wie gewohnt neu installieren, aktualisieren oder konfigurieren. ETOS_FIX modifiziert keinerlei Daten auf Ihren Laufwerken. Es funktioniert mit EmuTOS in ROM und RAM, und wurde mit zahlreichen Treiber- und Hardware-Kombinationen getestet. Wichtig ist, dass Partition C: TOS-kompatibel ist, nicht Windows-kompatibel oder TOS/Windows-kompatibel.
Neben korrekter Medienwechsel-, XHDI- und SCSI-Treiber-Unterstützung bieten vollwertige Treiber naturgemäß viele Vorteile, wie die Unterstützung einer größeren Vielfalt an Geräten (SH/Megafile, DVD-RAM, ...) oder Atari-Hardware und Clones. Bei TT, Raven, DFB1 oder CT* profitiert man mit ETOS_FIX von den mit HDDRIVER im Fast-RAM besonders hohen IDE-Übertragungsraten. Bis zu 12,8 MiB/s mit dem Atari! Außerdem bekommt man mit einem ST oder TT optimierte ACSI-Übertragungen, IDE-Übertragungen mit Blitter-Unterstützung, eine konfigurierbare Geräte-Reihenfolge, eine größere Auswahl an Peripheriegeräten, Unterstützung von GPT-Partitionen und vieles mehr.
ETOS_FIX eignet sich auch für Dual-Boot-Umgebungen (TOS/EmuTOS). Es erkennt automatisch, ob HDDRIVER bereits läuft (wenn TOS gebootet wurde). ETOS_FIX führt HDDRIVER.SYS im Fast-RAM aus, wenn HDDRIVER für die Installation ins Fast-RAM konfiguriert wurde. Weitere Informationen finden Sie im HDDRIVER-Handbuch. Beachten Sie, dass ETOS_FIX HDDRIVER 12.76 oder neuer voraussetzt.
Noch ein Tipp: Falls man EmuTOS selber baut, kann man die fehlerhaften Features "CONF_WITH_XHDI" und "CONF_WITH_SCSI_DRIVER" abschalten. Mit ETOS_FIX sind diese nutzlos, und so kann man wertvollen Platz im ROM sparen.
ETOS_FIX 1.02 (19. März 2026)
DISKUS ist das Schweizer Taschenmesser beim Arbeiten mit allen möglichen Massenspeichern: Fehleranalyse, Wiederherstellung von Daten (z. B. Dateien, FAT oder Wurzelverzeichnis), Sektor-Editor, Senden von SCSI-Kommandos und vieles mehr. Das Handbuch erklärt nicht nur die Nutzung von DISKUS, sondern enthält auch viele Tipps zur Datenrettung.
DISKUS nutzt die SCSI-Treiber-Schnittstelle, unterstützt physikalische Sektorgrößen bis zu 4096 Bytes und 64-Bit-Sektornummern. Daher kann DISKUS sogar auf alle Sektoren von Medien mit einer Kapazität von mehr als 2 TiB zugreifen. Mit SCSI-Treibern (z. B. dem in HDDRIVER integrierten) ist der direkte Zugriff auf beliebige Schnittstellen (ACSI, SCSI, IDE/SATA/ATAPI, USB, ...) möglich. Mit dem SCSI-Treiber für Hatari und ARAnyM kann man sogar direkt auf an einem Linux-PC angeschlossene Massenspeicher zugreifen.
Die wichtigste Änderung in DISKUS 3.99.7:
DISKUS 3.99.7 (27. Mai 2026)
Handbuch DISKUS 3.99.7 (PDF) (9. August 2026)
IDE_INFO ist ein kleines Tool, das einige Eigenschaften einer IDE/SATA-Platte/Speicherkarte anzeigt, wie sie das IDE-Kommando IDENTIFY DRIVE meldet. IDE_INFO benötigt keinen Treiber. Wie HDDRIVER unterstützt IDE_INFO auch den SD-Slot der ATW800/2 (sowohl MegaST- als auch VME-Version) und den zweiten IDE-Port des CTPCI-Boards. Nutzen Sie IDE_INFO insbesondere dann, wenn eine IDE- oder SATA-Festplatte nicht korrekt funktioniert.
IDE_INFO 1.42 (12. August 2026)
Ataris Dokumentation zum AHDI-Festplattentreiber beschreibt unter anderem die Anforderungen an AHDI-kompatible Treiber. Nur AHDI-kompatible Treiber bieten bestmögliche Kompatibilität. Die Spezifikation zu AHDI 3.00 gilt auch für neuere AHDI-Versionen, für die Atari keine Release Notes mehr veröffentlicht hat.
AHDI 3.00 Release Notes (PDF) (18. April 1990)
Der offene XHDI-Standard für Massenspeicher erleichtert Anwendungsprogrammen den Zugriff auf Massenspeicher. HDDRIVER unterstützt die aktuelle Version XHDI 1.30. Die XHDI-Spezifikation ist auch online als Hypertext verfügbar.
XHDI-Spezifikation 1.30 (9. Mai 1999)
XHDI_MON protokolliert XHDI-Aufrufe. Die Quelltexte sind auf GitHub verfügbar.
XHDI_MON 1.21 (15. Januar 2017)
Der SCSI-Treiber ist eine weitere wichtige Software-Schnittstelle. HDDRIVER unterstützt die aktuelle Version 1.01 der SCSI-Treiber-Schnittstelle vollständig. Die Dokumentation ist im ST GUIDE-Format verfügbar und beinhaltet C- und Modula-2-Bindings sowie Codebeispiele.
SCSI-Treiber-Dokumentation, Bindings und Codebeispiele (18. Januar 1997)
Die Testsuite ist eine Sammlung von Open-Source-Tools zum Testen von SCSI-Firmware und SCSI-Emulationen. Die Quelltexte sind auf GitHub verfügbar.
SCSI-Treiber- und Firmware-Testsuite 4.20 (14. August 2026)
SCSI_MON protokolliert Aufrufe von SCSI-Treibern. Dies hilft bei der Fehleranalyse und ist beim Entwickeln eines neuen SCSI-Treibers nützlich. SCSI_MON hilft auch beim Verstehen der SCSI-, SATA- und USB-Software-Protokolle für Massenspeicher. Die Quelltexte sind auf GitHub verfügbar.
SCSI-Treiber-Monitor 1.52 (23. Oktober 2025)
Mit Linux erlaubt dieser SCSI-Treiber den direkten Zugriff auf Massenspeicher, z. B. mit SCSI-, IDE-, SATA- und USB-Geräten. Die Webseite zu Emulatoren liefert weitere Informationen. Die Quelltexte sind auf GitHub verfügbar.
SCSI-Treiber NF_SCSI 1.22 (15. Juni 2025)