Unterstützte Hardware/Emulatoren
- Alle Ataris, Milan, Hades, Suska-III-Board, MiST und MiSTeryNano. Andere Atari-kompatible Plattformen mögen ebenfalls funktionieren. Testen Sie die Kompatibilität mit der Demoversion.
- Atari SH/Megafile, ACSI, SCSI-, IDE-, ATAPI- und SATA-Laufwerke, Wechselplatten (SyQuest, ZIP, JAZ, PD, MOD, SuperDisk/LS-120, ...), Speicherkarten, SSDs, DOMs, USB-Laufwerke mit Modulen von Drittanbietern oder SCSI2Pi. Das Formatieren von Ataris SH-Platten wird nicht unterstützt.
- Platten und Speicherkarten bis zu einer Kapazität von 1 EiB (Exbibyte). Beim ACSI-Bus ist für SCSI-Platten > 1 GiB ein geeigneter Hostadapter erforderlich, um die volle Kapazität zu nutzen, z. B. ein Adapter von Inventronik, ein ICD Link oder ein LINK96/97. (TOS, MagiC oder MiNT können lediglich die ersten 2 TiB nutzen. Software, die den SCSI-Treiber nutzt und 64-Bit-Sektornummern unterstützt, kann Sektoren jenseits der 2 TiB-Grenze ansprechen.)
- Das GigaFile SD-Karten-Laufwerk (ACSI und SCSI) von Inventronik und das UltraSatan SD-Karten-Laufwerk (ACSI) von Lotharek.
- Das RaSCSI/PiSCSI-Board für den Raspberry Pi.
- 8 Geräte am SCSI-Bus (TT oder Falcon sind ebenfalls ein SCSI-Gerät) und 8 Geräte am ACSI-Bus.
- 8 Untergeräte (LUNs) pro SCSI/ACSI-Gerät. Mit TT und Falcon SCSI unterstützt der SCSI-Treiber 32 LUNs, z. B. mit SCSI2Pi.
- Bis zu 8 IDE/SATA/ATAPI-Geräte (4 IDE-Ports): 2 mit dem Falcon, dem MonSTer-Board oder dem Thunder IDE-Interface für den TT, 4 mit dem Milan, 4 mit dem CTPCI-Board (nicht offiziell unterstützt), 8 mit geeigneter IDE-Hardware von Drittanbietern.
- Platten/Medien mit physikalischen Sektorgrößen von 512, 1024, 2048 und 4096 Bytes.
- SATA Advanced Format Drives (AFD), insbesondere 512e- und 4Kn-Festplatten.
- Die Atari-Emulatoren Hatari und ARAnyM, inkl. Zugriff auf native Linux-Massenspeicher.
- Die Atari-Emulatoren MagiCMac und MagiCPC, inkl. Zugriff auf native SCSI-Massenspeicher.
Nicht offiziell unterstützte Hardware
Zu dieser Hardware gibt es positive Rückmeldungen von den Autoren oder von Anwendern. Wie gut die hier aufgelistete Massenspeicher-Hardware die Spezifikationen erfüllt und ob sie Medienwechsel korrekt meldet (Hot-Swap), mag von der Firmware-Version abhängen. Testen Sie Ihr Setup mit der HDDRIVER-Demoversion und der SCSI-Treiber/Firmware-Testsuite. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Autoren der Hardware.
- ACSI2STM: Probleme mit Medienwechseln und Inkompatibilitäten mit dem SCSI-2-Standard, zumindest mit alten Firmware-Versionen. Funktioniert laut ACSI2STM-Website und laut Rückmeldungen von Anwendern, zumindest solange SD-Karten nicht gewechselt werden.
- BlueSCSI V1 1.1-20220917 (diese Hardware wurde eingestellt): Erfolgreich getestet mit der Desktop-Version am internen SCSI-Port eines MegaSTE und TT. Mit einem Flachbandkabel am externen Port gab es allerdings Probleme.
- BlueSCSI V2 v2025.08.02. Erfolgreich getestet mit SCSI und ACSI mit der Desktop-Version. Kann nicht offiziell unterstützt werden, da Dritte zweifelhafte modifizierte Firmware verteilen.
- SCSI2SD (diese Hardware wurde eingestellt): In der Vergangenheit gab es mit dieser Hardware wiederkehrende Firmware-Probleme, sie funktioniert aber laut Rückmeldungen von Anwendern.
- SD4ST/SD4ST+: Inkompatibilitäten mit dem SCSI-2-Standard, zumindest mit alten Firmware-Versionen, funktioniert aber laut SD4ST-Website.
- SD-Slot der ATW800/2, sowohl MegaST- als auch VME-Version. Im HDDRIVER-Forum gibt es eine ATW800/2-FAQ.
- ZuluSCSI: Funktioniert laut Rückmeldungen von Anwendern.
- Falcons mit Alternate-RAM (Afterburner040, DFB1, CT*): Funktionieren laut der Rückmeldungen von Anwendern. Mit einem CTPCI-Board und HDDRIVER im Fast-RAM wurde eine IDE-Übertragungsrate von 12,8 MiB/s gemessen, mit einem DFB1-Board 4,8 MiB/s. HDDRIVER ist der schnellste Treiber für diese Plattformen.
- SatanDisk: Funktioniert laut Rückmeldungen von Anwendern.
- Raven: Funktioniert laut Rückmeldungen des Hardware-Autors und von Anwendern. Mit 6,6 MiB/s ist HDDRIVER der schnellste Treiber für den Raven.
- Suska-IV-Board: Funktioniert laut den Hardware-Autoren.
Nicht unterstützte Hardware/Emulatoren
Zumindest mit alten Firmware-Versionen verletzt diese Hardware/Emulation Spezifikationen. Neue Firmware mag die Fehler beheben, aber es ist für mich nicht möglich, dies zu testen.
Falls Sie nicht (offiziell) unterstützte oder andere als die aufgelistete Hardware verwenden wollen, testen Sie diese mit der HDDRIVER-Demoversion und der SCSI-Treiber/Firmware-Testsuite. Sofern die Testsuite keine Fehler meldet und die Demoversion funktioniert, wird die Vollversion höchstwahrscheinlich ebenfalls funktionieren.
Partitionierung und Datenaustausch
- TOS/Windows-kompatible Partitionen zum Datenaustausch mit PCs und Macs ohne irgendeine zusätzliche Software oder Hardware.
- Die beim Partitionieren erzeugten TOS-Partitionen funktionieren mit jedem AHDI-kompatiblen Treiber (AHDI, ICDBOOT, HuSHI, CBHD, ...).
- Beim Anlegen von FAT16- oder FAT32-Partitionen wird auch das zugehörige Dateisystem erzeugt.
- Windows-kompatible Partitionierung (inkl. FAT32) mit dem Atari.
- Native Unterstützung von GUID-Partitionstabellen (GPT).
- Partitionierung im MBR- (Master Boot Record), GPT- (GUID Partition Table) und Superfloppy-Format.
- Datenaustausch mit Linux sogar mit normalen TOS-Partitionen und ohne speziellen Kernel mit Unterstützung von Atari-Partitionen.
- Partitionen können den Laufwerken A: und B: zugewiesen werden, z. B. für USB-Floppylaufwerke.
- Mit TOS 16 (A:-P:), mit MagiC, MiNT oder Big-DOS 31 ( A:-Z: außer U: und 1:-6:) Laufwerke.
- FAT16-Partitionsgrößen bis zu 1 GiB, abhängig von der TOS-Version (Details siehe FAQ).
- Mit MagiC oder MiNT Zugriff auf VFAT- und FAT32-Partitionen (lange Dateinamen, Partitionsgröße bis zu 2 TiB).
- Mit MiNT Zugriff auf Minix- und Linux-Partitionen.
- Automatisches Byte-Swapping für alle Busse und Geräte.
Geschwindigkeit, Durchsatz und Optimierungen
- Spezielle Betriebsmodi für schnelle ACSI-, SCSI- und IDE-Datenübertragungen.
- Optionale Blitter-Unterstützung für schnellere IDE-Übertragungen insbesondere bei STs.
- Mit MagiC nicht blockierende Übertragungen (ACSI und SCSI): Anwendungen laufen weiter, während Daten im Hintergrund übertragen werden.
- HDDRIVER kann als einziger Treiber ins Fast-RAM gebootet werden, z. B. um die IDE-Übertragungsrate zu erhöhen. Booten ins Fast-RAM spart außerdem wertvolles ST-RAM.
- Konfigurierbare Cache-Größe (GEMDOS-Cache).
- Integrierte FOLDRxxx-, CACHExxx-, JARxxx- und SCSIDRV-Funktionalität beschleunigt den Bootvorgang, spart Speicher und entlastet den AUTO-Ordner.
- Die zu scannenden Geräte-IDs sind konfigurierbar, so dass beim Booten keine Zeit für das Scannen nicht vorhandener Geräte verschwendet wird.
- Für maximale Leistung und kompakten Code ist HDDRIVER vollständig in hochoptimiertem 68000- und 68030-Assembler codiert.
- Optimiert durch die Nutzung fortgeschrittener SCSI-Kommandos (neuer als SCSI-2), z. B. für SCSI2Pi und BlueSCSI.
Wartung von Geräten und Medien
- Bearbeiten von Partitionsdaten, z. B. Partitions-ID oder Clustergröße.
- Laden/Speichern kompletter Festplatten oder Partitionen aus/in Image-Dateien.
- Kopieren von kompletten Medien oder von Teilbereichen, z. B. für Cloning, Backup oder zum Datenaustausch.
- Wiederherstellung der Partitionstabelle bei zerstörtem Rootsektor oder zerstörter Partitionstabelle.
- Konfigurations-Einstellungen von SCSI-, ATAPI- und SATA-Laufwerken können geändert werden, z. B. die Cache-Einstellungen.
- Auslösen von Selbsttests für Geräte, die diese Funktion unterstützen.
- Sektortest (Lesetest und Schreibtest).
- Geräte-Scan
Sonstige Merkmale
- Einfache und schnelle Installation, alle vorhandenen Daten bleiben erhalten.
- Automatische Erkennung von ACSI-Geräten, die Medien mit hoher Kapazität unterstützen, z. B. ICD-kompatible Hostadapter, GigaFile oder UltraSatan.
- Automatische und zuverlässige Erkennung von Medienwechseln ohne Reboot (Hot-Swap).
- Unterstützung für TOS-kompatible Dateisysteme auf wiederbeschreibbaren optischen Medien (DVD-RAM, DVD+RW, BD-RE).
- Konfigurierbare Zahl an reservierten Laufwerkskennungen für Wechselmedien/Speicherkarten.
- Auswahl des Bootlaufwerks (von dem AUTO-Ordner und ACCs geladen werden) einfach per Tastendruck.
- Unterstützung für Dual-Boot (Betriebssystem-Auswahl per Tastendruck) für TOS und Ataris System V Release 4 (ASV)
- Schreibschutz für ausgewählte Laufwerke sowie Boot- und Rootsektoren.
- Auto-Sleep, Auto-Park und Paßwort-Schutz für ZIP- und JAZ-Laufwerke.
- Konfigurierbare Reihenfolge der Geräte und Partitionen, konfigurierbare LUN-Unterstützung.
- Multimedia-Laufwerke: DVD-RAM-, DVD+RW- und BD-RE-Medien lassen sich wie Festplatten nutzen, z. B. für Backups.
- Mit SCSI2Pi/PiSCSI/BlueSCSI 8 emulierte Geräte am internen Hostadapter des MegaSTE.
- Mit TT und Falcon SCSI unterstützt HDDRIVERs SCSI-Treiber verlinkte SCSI-Kommandos und 32 LUNs (Untereinheiten).
- Optimierung durch Nutzung von Kommandos neuer als SCSI-2, die von optischen Laufwerken, SCSI2Pi oder BlueSCSI unterstützt werden.
- CHS-, LBA-28- und LBA-48-Adressierung bei IDE/SATA-Platten.
- SCSI-Emulation/Übersetzung für IDE-, ATAPI- und SATA-Platten.
- Ausführung von HDDRIVER-Modulen während des Bootens.
- Erkennt automatisch Geräteeigenschaften (unterstützte Kommandos) und TOS-Features und passt sich ihnen intelligent an.
- HDDRIVER behebt zusammen mit ETOS_FIX Fehler in EmuTOS und sorgt für höhere Übertragungsraten.
Unterstützte Spezifikationen
HDDRIVER und alle Tools basieren auf offenen API-Spezifikationen und bieten maximale Kompatibilität.
Lieferumfang
- Das HDDRIVER-Softwarepaket beinhaltet eine Reihe nützlicher Tools.
- Alle Programme sind zweisprachig (deutsch und englisch).
- Ausführliches deutsches und englisches Handbuch als PDF, optional auch gedruckt.
- Vollversion und Updates als Download verfügbar.
- Optional auf einer Diskette oder bootfähig vorinstalliert auf einer SD-Karte erhältlich.
- Zuverlässiger deutscher Support direkt vom Autor.
- Die Hddriver-News-App für Android hält Sie auf dem Laufenden.