Überblick
Festplatten, Wechselplatten, SSDs, Speicherkarten und mehr

Neben Festplatten unterstützt HDDRIVER Wechsellaufwerke, beispielsweise Syquest, ZIP, JAZ, DVD+RW-, DVD-RAM, GigaFile und UltraSatan. Medienwechsel werden zuverlässig automatisch erkannt.
Seitens HDDRIVER gibt es keine Obergrenze für die Kapazität von Laufwerken oder Speicherkarten. Beim ACSI-Bus ist für die Nutzung von mehr als 1 GiB Kapazität ein geeigneter Hostadapter Voraussetzung. Da TOS, MagiC und MiNT nicht per SCSI-Treiber auf Medien zugreifen, ist die in der Praxis nutzbare Kapazität auf 2 TiB (2048 GiB) beschränkt. Der SCSI-Treiber (und Tools wie HDDRUTIL oder DISKUS) unterstützen 64-Bit-Sektornummern und können daher noch größere Laufwerke ansprechen.

Datenaustausch mit PCs und Macs

Mit HDDRIVER ist der Datenaustausch per Wechselmedium/Speicherkarte ein Kinderspiel, ganz ohne zusätzliche Software oder Kabelverbindungen. Zusammen mit MagiC oder MiNT funktioniert dies sogar mit langen Dateinamen und sehr großen Partitionen (FAT32). Mit MiNT und HDDRIVER können Sie außerdem auf Linux-Partitionen (EXT2) zugreifen. HDDRIVER unterstützt sowohl das alte Master Boot Record (MBR) als auch das moderne UEFI GUID Partition Table (GPT) Partitionierungs-Schema und ist somit fit für die Zukunft.

Geschwindigkeit

HDDRIVER ist komplett in Assembler geschrieben. ACSI- und IDE-Platten profitieren von Einstellungen für besonders schnelle Datenübertragungen. Mit MagiC können SCSI- und ACSI-Übertragungen im Hintergrund ablaufen. Besitzer einer Thunder IDE-Schnittstelle können HDDRIVER ins TT-RAM booten, was die IDE-Übertragungsrate deutlich steigert.
AUTO-Ordner-Programme wie FOLDRxxx, CACHExxx oder SCSIDRV sind überflüssig, was den Bootvorgang für alle Ataris beschleunigt. Weil HDDRIVER AUTO-Ordner und Accessories per Tastendruck von beliebigen Partitionen booten kann, ist auch ein Bootselektor oft unnötig.

Datensicherheit

Datensicherheit wird bei HDDRIVER groß geschrieben. Auf Wunsch werden die übertragenen Daten verifiziert, um Fehler beim Schreiben zu erkennen. Einzelne Partitionen lassen sich schreibschützen, was einen guten Schutz gegen versehentliche Änderungen darstellt. Wichtige Bereiche einer Platte (Rootsektor und Bootsektoren) lassen sich separat vor ungewollten Veränderungen schützen. Sofern ein Gerät einen Selbsttest unterstützt, kann dieser einfach per Mausklick gestartet werden.

Dienstprogramme

HDDRIVER ist mehr als nur ein Treiber. Eine Reihe von Dienstprogrammen mit grafischer Benutzeroberfläche ergänzt den Lieferumfang. Medien können formatiert, Geräte konfiguriert und Selbsttests ausgeführt werden. Laufwerke können (automatisch) geparkt und Medien ausgeworfen werden, der besondere Schreib-/Leseschutz von ZIP-/JAZ-Laufwerke lässt sich konfigurieren. Speichermedien lassen sich ganz oder teilweise kopieren, beispielsweise für Backups oder zum Datenaustausch. Mit vielen optischen Laufwerken können Daten auf DVD-RAM-, DVD+RW- und BD-RE-Medien mit TOS-Dateisystemen gespeichert werden. Komplette Medien oder einzelne Partitionen lassen sich als Images speichern sowie aus Images laden, und vieles mehr.
Ein Accessory und CPX-Module erlauben die komfortable Handhabung zahlreicher Einstellungen, ohne dass Sie ein Festplatten-Experte sein müssen.

SCSI-Treiber und XHDI-Schnittstelle

HDDRIVER unterstützt die SCSI-Treiber-Schnittstelle für eine einheitliche Ansteuerung von Peripheriegeräten. Diese offene Software-Schnittstelle, die nicht auf SCSI-Geräte beschränkt ist, wird von diversen anderen Treibern und Anwendungen genutzt. Optische SATA-Laufwerke verwenden SCSI-Kommandos ohnehin von Haus aus, für IDE- und SATA-Festplatten werden sie von HDDRIVER emuliert, So können beliebige Anwendungen IDE, ATAPI- und SATA-Laufwerke wie SCSI-Geräte ansprechen. HDDRIVERs SCSI-Treiber unterstützt 64-Bit-Sektornummern, so dass Laufwerke > 2 TiB (2048 GiB) in ihrer vollen Kapazität angesprochen werden können. HDDRIVER unterstützt außerdem den gesamten Funktionsumfang des neuesten XHDI-Standards.

Weitere Highlights

Mit MagiC, MiNT oder Big-DOS und HDDRIVER lassen sich bis zu 31 Laufwerke sowie große Partitionen verwalten. Einzelne Partitionen lassen sich auf die Laufwerke A: und B: abbilden. Die nicht blockierende Datenübertragung beim ACSI- und SCSI-Bus sorgt mit MagiC und HDDRIVER für ein Plus an Geschwindigkeit, denn Sie können mit Ihrem Atari arbeiten, während im Hintergrund die Datenübertragung läuft.
Funktionen wie das Booten von beliebigen Partitionen, SCSI-Initiator-Identifizierung und -Bus-Arbitrierung (für maximale Kompatibilität zum SCSI-Standard) sind für HDDRIVER selbstverständlich.

Anwender-Unterstützung und Dokumentation

Während die Entwicklung anderer Treiber eingestellt wurde, wird das HDDRIVER-Softwarepaket weiterhin aktiv gepflegt. Der Lieferumfang beinhaltet ein ausführliches gedrucktes deutsches oder englisches Handbuch. Bei Fragen erhalten Anwender Unterstützung durch die FAQ, per E-Mail oder im HDDRIVER-Forum.