SCSI-Ramdisk

HDDRIVER 13 hat eine integrierte Ramdisk neuer Generation mit einer Größe von bis zu 255 MiB. Diese Ramdisk lässt sich mit jedem Atari, Clone oder Emulator nutzen. Sie unterstützt jedes TOS, MagiC und MiNT, und dank ETOS_FIX sogar EmuTOS.

Keine Ramdisk wie jede andere

Die HDDRIVER-Ramdisk verhält sich nicht nur so ähnlich wie eine Laufwerk, sondern sie ist tatsächlich eine virtuelle vollwertige SCSI-Festplatte. Anwendungen können keinen Unterschied zwischen einem echten Laufwerk und der Ramdisk erkennen. Daher bietet sie eine bessere und elegantere Systemintegration als alle Ramdisks zuvor.
Die Ramdisk belegt SCSI-ID 0, LUN 0 an Bus 7, dem Ramdisk-Bus. Konfiguriert wird das Ramdisk-Laufwerk mit "Geräte und Partitionen".

Ramdisk-Konfiguration
Falls die ID 7.0 nicht aufgeführt ist, editieren Sie einfach eine nicht genutzte Bus- und Geräte-ID in den Geräte-Details (siehe unten). Der Ramdisk-Bus ist immer vorhanden, auch wenn es keine Ramdisk gibt. Dieses Verhalten entspricht einem physikalischen Bus, der auch dann existiert, wenn kein Gerät angeschlossen ist.
Wie jedes andere von HDDRIVER verwaltete Laufwerk bietet die Ramdisk uneingeschränkte SCSI-Treiber- und XHDI-Unterstützung. Daher ist sie vermutlich die einzige universelle Ramdisk, die auch mit MiNT funktioniert. Die HDDRIVER-Ramdisk besteht selbstverständlich die SCSI-Treiber- und Firmware-Testsuite. Ist Alternate-RAM vorhanden, wird die Ramdisk automatisch im Alternate-RAM angelegt. Nicht nur aus Geschwindigkeitsgründen (falls es sich beim Alternate-RAM um Fast-RAM handelt), sondern auch weil in der Regel mehr Alternate-RAM als ST-RAM vorhanden ist. Die Ramdisk ist nicht resetfest. Sie ist im SuperFloppy-Format partitioniert, verwendet also keine Partitionstabelle.

Ramdisk als Laufwerk B:

Wie jedem anderen Laufwerk kann man auch der Ramdisk mit "Geräte und Partitionen" nach einem Doppelklick auf die Ramdisk-ID in den "Geräte-Details" eine feste Kennung zuordnen. Es bietet sich an, der Ramdisk das oft unbenutzte Laufwerk B: zuzuweisen.

Ramdisk-Details
Mit dieser Einstellung belegt die Ramdisk keine der üblichen Festplatten-Kennungen und hat immer dieselbe Laufwerks-ID, egal wie viele physikalische Geräte vorhanden sind. Wird B: bereits durch eine zweite Floppy belegt, bietet sich als Kennung die letzte vom jeweiligen Betriebssystem unterstützte Kennung an, also P: mit TOS, Z: mit MagiC oder 6: mit MiNT. Ist überhaupt keine Floppy vorhanden, kann durchaus auch A: als Ramdisk-ID verwendet werden.